Microsoft kämpft mit Azure Active Directory Service

In der Nacht auf den 29. September kam es bei Microsoft zu weltweiten Ausfällen von Cloud-Diensten. Was man bis jetzt wissen kann.

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Nutzer von Microsoft 365 wie auch einige Azure-Kunden weltweit hatten in der Nacht auf Dienstag, 29. September ab etwa 23 Uhr (MEZ) mit Störungen zu kämpfen. Wahrscheinlich lag dem ein Problem im Azure Active Directory Service zugrunde. 

Dies teilte der Konzern mit. Auch nachdem die Änderung rückgängig gemacht worden sei, hätten die Entwickler von Windows und Office keine "Zunahme erfolgreicher Verbindungen" beobachten können, hiess es. Das Problem bliebe bestehen. 

Azure Active Directory ist Microsofts cloud-basierter Identity und Access Management Service. Das Problem damit sei durch eine Änderung seitens des Unternehmens verursacht worden. Einen Cyber-Angriff schloss Microsoft derweil gegenüber 'CNN Business' aus. 

"Wir verfolgen Massnahmen zur Schadensbegrenzung. Parallel dazu leiten wir den Datenverkehr auf alternative Systeme um, um die betroffenen Benutzer weiter zu entlasten", teilte Microsoft auf seiner Webseite mit. Der Konzern gab allerdings nicht bekannt, wie viele Anwender von der Störung weltweit betroffen waren.

Das Problem soll "für die meisten User" behoben sein, gab Microsoft dann gegen 4 Uhr, also nach 5 Stunden Ausfallzeit, per Twitter bekannt. Eine Stunde später hiess es, dass das Problem nun gelöst sei. Allerdings meldeten sich einige Kunden mit der Beschwerde, dass sie auf bestimmten Geräten und in bestimmten Diensten noch mit Problemen zu kämpfen hätten. 

Erst in der Nacht zum Freitag, 25. September waren weltweit auch die Cloud-Dienste von Google zeitweise gestört gewesen. Nutzer beklagten sich im Netz unter anderem über Probleme beim Speicherdienst Google Cloud, der Fotoplattform Google Photos und dem Videochat-Angebot Google Meet. Ursache sei der Ausfall einer Gruppe von Servern gewesen, hatte der US-Konzern mitgeteilt.

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